monolog

ich bin heute erst draufgekommen, wie gespalten ich bin. da gab es einen moment, da hab ich das eine oder andere gesehen. und jetzt ists wieder weg. was vermutlich nicht wirklich ein nachteil ist. ich kann gleichzeitig zutiefst deprimiert sein - und dann sehe ich mir im spiegel in die augen, sehe die absurdität der situation und grinse mich selbst an. das hab ich im moment auch bitter nötig, weil sonst wärs teilweise wirklich nicht zum aushalten. für mich. und mit mir. oder für mich mit mir. wie auch immer. trotzdem bin ich heute draufgekommen, dass ich mich viel weniger kenne als ich dachte. ich habe keine ahnung, ob ich stark bin oder schwach. und so etwas müsste man doch eigentlich wissen, oder? sag ich mal. ich weiß es aber nicht. was vermutlich weniger als ein guter anfang ist. im moment bin ich so weit, dass ich sage, ich hätte gerne einmal eine auszeit. ich hätte wirklich gerne einmal eine auszeit. vielleicht bin ich ein hypochonder, aber ich find das alles nicht wirklich lustig. möglich, dass andere leute an meiner stelle kein problem hätten, aber ich habe eins. und ich hätte es gerne gelöst. bald. aber scheinbar war der leidensdruck bisher nicht hoch genug, weil sonst hätte ich ja wohl mehr getan. pah. es gibt tage, die sollte man besser streichen. oder mich aus dem spiel nehmen. weil an solchen tagen bin ich keine gute gesellschaft. da merke ich erst wie sehr ich manchmal in meinem kokon drinnen bin und niemanden reinlasse. wie sehr ich mauere, wenn es hart auf hart geht. und wie sehr ich kämpfe, möglicherweise auch sinnlos kämpfe. einfach mit dem kopf durch die wand auf biegen und brechen. da ist dann nichts mehr mit vernünftig reden. also ja, heute war eh nichts, aber gut drauf war ich wohl auch nicht. und ich weiß noch immer nicht, ob es eine lapalie ist oder nicht. für mich ist es jedenfalls keine. gesundheit über alles, so viel steht fest. so viel ist sicher. wiener städtische. ich glaub, ich sollte jetzt schlafen gehen. ich schaff ja nicht mal ein gescheites ende ohne mich selbst zu verarschen. einfach ignorieren.




 
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last updated: 20.02.20, 04:55
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alive
ich lebe noch. auch wenn es momente gibt, in denen ich gar nicht weiß, ob ich das überhaupt will. aber ist nun mal so, also sollte ich das beste daraus machen.
by pan (25.10.19, 11:55)
ja dann tausch dich ma aus
hier is der böse wolf aber vergeß midlife eine alberne hülle für verblödunk übba blondinen unterhalteichmichnich
by kleinwolferl (22.03.15, 21:44)
turning fourty
manchmal frage ich mich, ob es etwas mit den runden geburtstagen zu tun hat. midlife crisis oder so. das letzte mal als das thema akut war und ich beschlossen habe "jetzt oder nie", war ich 29... zehn jahre ist das jetzt her. und was ist in den letzten 10 jahren...
by pan (22.03.15, 21:38)
1,70
ich mag meinen traum nicht begraben. ich weiß, ich habe derzeit ganz andere sorgen und sollte mich nicht an solchen "kleinigkeiten" aufhängen. aber für mich ist es halt keine kleinigkeit. für mich ist es - abgesehen von gesundheit natürlich - der einzige traum, den ich habe. und ich will ihn...
by pan (31.07.14, 21:01)
ich weiss nicht mehr genau, ich hatte glaube die 1 vergessen. alles gute erstmal ;o)
ich weiss nicht mehr genau, ich hatte glaube die 1 vergessen. alles gute erstmal ;o)
by don papp (02.07.14, 22:13)
liebe pan. mit bedauern lese ich eine weile deine gedanken. ich hoffe so sehr, dass das leben sich in die richtung wendet...
liebe pan. mit bedauern lese ich eine weile deine gedanken. ich hoffe so sehr, dass das leben sich in die richtung wendet die du erstrebst. das leben ist zu kurz um sich in unbill zu ergehen. lg ich glaube die alte "pan-box"geht nicht mehr...
by don papp (02.07.14, 21:19)
leben
manchmal habe ich das gefühl, dass unser leben stehen geblieben ist während das von allen anderen weitergeht. es gibt momente, sehr kurze, aber doch, in denen ich mir denke, warum gerade wir? aber das ist natürlich die vollkommen falsche frage. und dass das alles ungerecht ist, braucht man sich auch...
by pan (02.07.14, 20:40)
pension
heute wieder so eine absurde situation: mein chef, der uns eine viertelstunde lang vorjammert, dass wir, wenn wir in pension gehen, nur vierzig prozent unseres gehaltes bekommen werden. dass wir so arme schweine sind und dass wir es so beschissen erwischt haben. mein einziger gedanke war der, dass ich möchte, dass...
by pan (02.07.14, 20:26)
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