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Samstag, 8. Mai 2004
november rain pan, 8. Mai 2004 um 15:30:16 MESZ
ich liebe das ende. wenn ich im auto sitze, dreh ichs immer voll laut auf. und jetzt auch. und hoffe, dass die nachbarn nicht gerade ihren nachmittagsschlaf halten oder dass sie zumindest oropax haben. aber ja, es ist eh nur das ende. die letzten takte. das dauert nicht lang. ... Link (0 Kommentare) ... Comment logik vs impuls pan, 8. Mai 2004 um 15:10:20 MESZ
was ich mir unlängst gedacht habe: ich hoffe, dass ich nie erleben muss, dass irgendjemand, der mir nahesteht, in ein pflegeheim muss. vor allem nicht, wenn es dort drunter und drüber geht. ich habe vor fünf jahren von einem ehemaligen kollegen erzählt bekommen, wie es läuft. und zwar mehr oder weniger durch bestechung. oder meinetwegen auch durch schleimen. und das eine wie das andere ist etwas, das für mich inakzeptabel ist. ich mag es einfach nicht. ich gebe nicht einmal im physikalischen institut gleich von anfang an trinkgeld, sondern erst am ende, wenn die behandlung mehr oder weniger vorbei ist. auch wenn mir jeder vernünftige mensch sagt, gib das trinkgeld vorher, weil nachher nützt es dir nichts mehr. was auch sicher richtig ist. rein logisch leuchtet es mir ein. ebenso, dass man, wenn man einen angehörigen im pflegenheim hat, dort nicht reingeht und sich über missstände aufregt, weil die ihren unmut ja dann erst recht am angehörigen auslassen. sondern dass man dort lieb und nett ist und kaffee spendet und sich immer höflichst für jede selbverständliche kleinigkeit bedankt und dass man dem personal dort laufend geld gibt. das ist etwas, wo ich, falls es jemals so weit sein sollte, vermutlich besser jemand anderen hinschicken sollte. weil ich erwarte mir zwar an sich nicht viel und bin bei gott niemand, der lästig ist oder permanent irgendwas auszusetzen hat. aber manchmal sind ja angeblich die zustände dort unter aller kritik. und ich wäre dann jemand, der dort eher reinfährt und einen ziemlichen aufstand macht, wenn ich sehe, dass es einer person, die mir etwas bedeutet, dreckig geht, als dass ich mit kaffee angedackelt komme. was natürlich genau kontraproduktiv ist. das ist auch so ein mit-dem-kopf-durch-die-wand-thema: rein rational weiß ich, dass man es anders machen soll, aber ich weiß wirklich nicht, ob ich es könnte. weil mir manche sachen - schleimen zb - aber sowas von zuwider sind. aber ja, man soll sich über sachen, die einen (noch) nicht betreffen, keine gedanken machen - zumindest über so etwas nicht. nicht über ungelegte eier. möglich, dass ich nie in so eine situation kommen werde. vermutlich dann allerdings in eine ähnliche. weil das leben ist zwar meist ganz lässig und nett, aber auf dauer erspart es einem halt auch nicht alles. ... Link (0 Kommentare) ... Comment verfall pan, 8. Mai 2004 um 14:54:42 MESZ
was das leben halt manchmal nicht ganz so schön macht, ist machtlos sein. ich bin es nicht gewohnt, machtlos zu sein. aber manchmal ist man es halt. also ja, psychische unterstützung ist auch etwas wert, aber es hilft halt nicht wirklich. es ist besser als nichts, aber viel mehr auch nicht. nicht, wenn sich sonst nichts tut. und gerade ich kann nachvollziehen, was es heißt, panik zu schieben, wenn man merkt, der körper tut nicht so wie man will. ich bin die erste, die in dieser beziehung panikt, von daher kann ich es voll und ganz verstehen. und manchmal kann man halt wirklich nichts mehr machen. der körper wird eben älter und damit nicht gerade besser oder jünger oder agiler... ich hatte bei mir selber in manchen momenten manchmal schon den eindruck, dabei zusehen zu können wie der körper langsam verfällt. und das ist etwas, was ich wirklich nicht brauche. jetzt sicher nicht - und mit 80 vermutlich genauso wenig. wenngleich der körper mit 80 mehr berechtigung zum verfall hat als jetzt mit noch nicht einmal 30. trotzdem möchte ich nicht darüber nachdenken müssen. es ist irgendwie kein besonders aufbauendes thema, finde ich. nur: was machst du, wenn du 80 bist, bis jetzt mehr oder weniger relativ gut drauf warst - und auf einmal ist etwas. und du kannst zuschauen, wie du immer mehr verfällst, körperlich und psychisch. man sollte es nicht glauben, aber so etwas geht rasend schnell, binnen weniger monate. alles schon erlebt. und das ist nicht wirklich lustig. und als genauso wenig lustig empfinde ich es, dabei zusehen zu müssen, wie jemand, der mir nahe steht, der immer agil und positiv war, langsam resigniert, weil ihn so belastet, was seit zwei, drei monaten mit seinem körper passiert. und kann ich helfen? nein, kann ich nicht! das ist dann besonders gut. aber ja, manchmal muss man einsehen, dass man nicht allmächtig ist, dass einem grenzen gesetzt sind. das ist wohl etwas, was ich nicht gerne hören will. weil es bei mir im zweifelsfall immer heißt, mit dem kopf durch die wand. manchmal bar jeder vernünftigen überlegung. tja. ist halt so. nicht lustig. es gibt momente, das möchte man sich wieder aufs beten verlegen. ... Link (4 Kommentare) ... Comment hit that pan, 8. Mai 2004 um 14:33:23 MESZ
irgendwie denke ich mir fast, es ist schicksal, dass ich jedesmal nach einem halben jahr mein mitreitpferd verliere. also weniger ein unkontrollierbares schicksal in dem sinn, sondern eher so dass das schicksal eigentlich meinen unbewussten wünschen entgegenkommt. weil ich einfach so phasen habe, wo es mir zwischendurch reicht. wo es mir auch mal nichts macht, wenn ich ein, zwei monate nicht reiten gehe oder mal nicht dreimal die woche reite. von daher hat es bis jetzt also eh meistens gepasst. bzw. bin ich ja auch nicht unbedingt einfach, was pferde betrifft. insofern, als dass es mir auf dauer zu fad wird, immer nur das gleiche pferd zu reiten. ich weiß nicht, was ein pferd können muss, damit es mir nicht fad wird. bisher war aber bei meinen mitreitpferden jedenfalls noch nie ein pferd dabei, das mich absolut restlos begeistert hätte. aber gut, ja, nicht nur menschen, sondern auch pferde sind nicht perfekt. nichtsdestotrotz suche ich das perfekte pferd. allerdings ist es wohl besser, das perfekte pferd zu suchen als den perfekten menschen. wobei ich mir von einem menschen ohnehin noch nie perfektion erwartet habe. zumindest nicht dass ich wüsste. im moment weiß ich irgendwie überhaupt nicht, was ich exakt will. das eine pferd, das andere oder überhaupt in einem anderen stall? oder das reiten reduzieren? wobei letzteres bestenfalls eine laune an einem nicht ganz so guten tag ist - wirklich verzichten könnte ich auf pferde nicht und ich will das reiten auch nicht reduzieren. also ja, ich glaube, jeden tag wäre mir etwas zuviel - aber ansonsten lief es bis jetzt immer unter dem motto "reiten was geht". im letzten spanienurlaub bin ich locker fünf bis sieben stunden pro tag am pferd gesessen... das einzige, was ich hoffe, ist, dass mir nicht irgendwann irgendein arzt sagt, dass ich mit dem reiten aufhören soll. das ist etwas, was ich mir nicht vorstellen kann. und ich kann mir auch nicht vorstellen, dass ich auch nur annäherend irgendeinen ersatz fürs reiten finde. ich hoffe halt, dass ich nie aufhören muss. aber es kann leider schnell gehen. etwas beunruhigt hat mich in dieser hinsicht auch ein artikel, den ich vor zwei tagen gelesen habe und in dem stand, dass man mit einer künstlichen hüfte nicht mehr reiten soll... hurra! aber gut, ja, ich habe noch zeit. vielleicht kriege ich auch in meinem ganzen leben keine künstliche hüfte, wer weiß. man kann es eh nicht beeinflussen. und es wäre wohl selten blöd, sich mit so einem thema schon jetzt auseinanderzusetzen. gottseidank bin ich bei was-wäre-wenns eh nicht allzu gut. trotzdem wärs mir lieber, wenn in dem artikel gestanden wäre, reiten mit einer künstlichen hüfte ist vollkommen egal. naja. man kann nicht alles haben. im moment ist das leben ohnehin sehr geil. oder sagen wir mal so: in abwesenheit von krankheit ist das leben im allgemeinen fast immer geil. seit einer woche habe ich das gefühl, als ob ich ein neues leben geschenkt bekommen hätte. so völlig blöd ... Link (0 Kommentare) ... Comment |
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alive
ich lebe noch. auch wenn es momente gibt, in denen ich gar nicht weiß, ob ich das überhaupt will. aber ist nun mal so, also sollte ich das beste daraus machen. by pan (25.10.19, 11:55)
ja dann tausch dich ma aus
hier is der böse wolf aber vergeß midlife eine alberne hülle für verblödunk übba blondinen unterhalteichmichnich by kleinwolferl (22.03.15, 21:44)
turning fourty
manchmal frage ich mich, ob es etwas mit den runden geburtstagen zu tun hat. midlife crisis oder so. das letzte mal als das thema akut war und ich beschlossen habe "jetzt oder nie", war ich 29... zehn jahre ist das jetzt her. und was ist in den letzten 10 jahren... by pan (22.03.15, 21:38)
1,70
ich mag meinen traum nicht begraben. ich weiß, ich habe derzeit ganz andere sorgen und sollte mich nicht an solchen "kleinigkeiten" aufhängen. aber für mich ist es halt keine kleinigkeit. für mich ist es - abgesehen von gesundheit natürlich - der einzige traum, den ich habe. und ich will ihn... by pan (31.07.14, 21:01)
ich weiss nicht mehr genau, ich hatte glaube die 1 vergessen.
alles gute erstmal ;o)
ich weiss nicht mehr genau, ich hatte glaube die 1 vergessen. alles gute erstmal ;o) by don papp (02.07.14, 22:13)
liebe pan.
mit bedauern lese ich eine weile deine gedanken.
ich hoffe so sehr, dass das leben sich in die richtung wendet...
liebe pan. mit bedauern lese ich eine weile deine gedanken. ich hoffe so sehr, dass das leben sich in die richtung wendet die du erstrebst. das leben ist zu kurz um sich in unbill zu ergehen. lg ich glaube die alte "pan-box"geht nicht mehr... by don papp (02.07.14, 21:19)
leben
manchmal habe ich das gefühl, dass unser leben stehen geblieben ist während das von allen anderen weitergeht. es gibt momente, sehr kurze, aber doch, in denen ich mir denke, warum gerade wir? aber das ist natürlich die vollkommen falsche frage. und dass das alles ungerecht ist, braucht man sich auch... by pan (02.07.14, 20:40)
pension
heute wieder so eine absurde situation: mein chef, der uns eine viertelstunde lang vorjammert, dass wir, wenn wir in pension gehen, nur vierzig prozent unseres gehaltes bekommen werden. dass wir so arme schweine sind und dass wir es so beschissen erwischt haben. mein einziger gedanke war der, dass ich möchte, dass... by pan (02.07.14, 20:26)
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