was für mich faszinierend ist, ist die tatsache, dass sogar personen, die eigentlich eh niemandem was machen und eigentlich eh immer nur "arm" sind, es schaffen, jede menge leute zu vergrätzen.

gut, wahrscheinlich ist auch hier inaktivität ein nicht ganz unwesentlicher grund.

wie mans macht, ists falsch: macht man was und auch noch das falsche, ist man der buhmann - macht man nichts, ist mans erst recht. tja. manche leute habens echt nicht leicht.

...du trägst immer die schuhe, die du dir anziehst...

was ist "falsch" und "richtig" für dich? für mich bedeutet "richtig": mir gefällt es, ich mach's aus meinem herzen, ich hab das bedürfnis es zu tun; was andere dazu sagen ist unwichtig. "falsch" wäre für mich, etwas nur einer anderen person zuliebe zu tun, was bei mir praktisch auch immer schief geht; "falsch" wäre auch, sich so anzupassen, dass man nicht aneckt und seine eigenen wünsche zu verneinen und zu verdrängen.
so. aber so richtig "richtig" und "falsch" gibt's meiner meinung nach eh nicht. getan ist getan. es ist, wie es ist. entschuldige die floskeln, aber sie haben nicht gerade wenig wahrheitsgehalt...

guten rutsch und das beste für das nächste jahr; mögen deine wünsche in erfüllung gehen!

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du hast vollkommen recht, von wegen "richtig" und "falsch". war von mir eher nur so dahingesagt, der begriff "falsch". falsch in den augen anderer personen. nach denen man sich natürlich nicht unbedingt richten muss. wie du sagst, kann es sicher nicht ziel sein, sich selbst zu verleugnen, nur um seiner umwelt zu gefallen. andererseits muss man in manchen bereichen, find ich, auch kompromisse machen. ein bisschen mitdenken. oder wie in meinem fall mit den freunden und silvester auch das eine oder andere mal aktiv werden. wenn jemand die dinge immer bis zum letzten an sich herankommen lässt und sich immer erst wenige stunden vorher überlegt, was zu tun ist, dann ist das für die umwelt auch mühsam. der meints vielleicht - oder sogar sehr wahrscheinlich - nicht böse, macht seiner umgebung aber dadurch scherereien, dass er sich eben um nichts kümmert und erwartet, dass andere leute für ihn denken. mich stört das. und was ich so mitkriege, genug andere leute auch. für mich ist dann halt die lösung, dass ich mit solchen personen nicht mehr befreundet bin, weil mich das zuviel nerven kostet. das ist es mir einfach nicht wert. so in etwa war die aussage oben gemeint.

ad wünsche: eigentlich hab ich nicht mal welche. ich weiß nicht, ob das gut oder schlecht ist, aber es ist bei mir allgemein das phänomen, dass ich im großen und ganzen wenig wünsche habe. weder materielle, noch immaterielle. vielleicht ist das ein fehler, weiß nicht. jedenfalls hab ich für dieses jahr noch keine besonderen wünsche... hast du welche?

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Ich find's grossartig, keine Wünsche zu haben. Was mich betrifft - materielle Wünsche hab ich keine (ausser den Wunsch, dass ich immer so viel zu essen hab, wie ich hungrig bin und ein Dach überm Kopf), immaterielle hab ich viele; vom Weltfrieden bis hin zur persönlichen Erkenntnis der Tiefe des eigenen Wesens und eingies mehr. Aber das sind auch Wünsche, an denen ich aktiv zur Erfüllung beitragen kann.
:)

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vielleicht sollte ich auch mehr immaterielle haben? weiß nicht. weltfrieden ist für mich halt so ein großes wort. den kann man ohnehin nicht erreichen. man kann nur in seinem kleinen bereich, seinen mitmenschen gegenüber, dazu beitragen. und persönliche erkenntnis... ja, wer hätte die nicht gern...? ich zumindest schon. wobei ich nicht glaube, dass die zu lebzeiten erreicht wird. nicht zur gänze. vielleicht auch gar nie.

was ich aber denke, ist, dass man, wenn man weiß, dass man zb den wunsch nach persönlicher erkenntnis hat, mehr tut, um diese auch zu erlangen und das ziel ein realistischeres wird. derjenige, der nicht einmal weiß, wonach er strebt, wird die erkenntnis noch viel weniger erreichen als derjenige, der sich gezielt auf die suche macht. insofern macht es sicher sinn, sich diese dinge bewusst als ziele vorzunehmen. ist mir eigentlich komischerweise eben erst bewusst geworden.

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:) da kann man auch lange drüber reden, über das formulieren von wünschen (bewussten und unbewussten) und deren erfüllung. ich glaube, ein erkennen des eigenen wesens ist für jeden menschen ohne einschränkung zur lebzeit möglich. ich arbeite auf jeden fall daran, und entweder ich sterbe dabei oder ich schaff's.
was weltfrieden und andere immaterielle wünschen angeht: ja. grade weltfrieden ist wirklich ein grosses wort, aber so wie du es ausgedrückt hast, empfinde ich es auch. deswegen verhau ich im kleinen niemand, sondern versuch, ein ganz netter und lieber kerl zu sein. :) (disclaimer: hab noch nie jemand verprügelt, seitdem ich aus der grundschule raus bin, also bestimmt zwei, drei wochen).

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meinst du mit des eigenen wesens den eigenen charakter oder seine bestimmung als mensch, den zweck seines daseins? bezüglich charakter kann ich mir das schon vorstellen, bezüglich sinn des eigenen lebens... ich weiß nicht...

ich denke, dass die wenigsten menschen wirklich darüber nachdenken, warum sie eigentlich auf dieser welt sind. mich inklusive. ich hab manchmal diese anfälle - oder würde vielleicht sogar nachdenken, wenn ich eine chance sehen würde, die wahrheit (so es eine gibt), zu erkennen. aber irgendwie fehlt mir das ansatzpunkt. vielleicht auch, weil ich nicht so ein ausgeprägtes interesse für irgendeine sache habe, dass ich sage, ja, genau, das will ich mein leben lang machen und genau das gibt meinem leben einen sinn. vielleicht bemühe ich mich aber auch nur zu wenig...? keine ahnung.

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Nein, nicht den eigenen Charakter. Mit Erkennen des eigenen Wesens mein ich das Erkennen der eigenen Göttlichkeit und das Aufheben des Schleiers der Trennung vom Göttlichen; eigentlich ein Zustand, der meines Erachtens unzureichend mit "Erleuchtung" beschrieben wird.
Die Menschen wollten das so, bevor sie hierher kamen; den Zustand von Trennung in einer sehr langsam schwingenden, materiellen Welt kennen zu lernen (sind natürlich alles nur meine Hypothesen, handfeste Beweise kann da wohl keiner liefern). Deswegen machen sie sich vielleicht auch wenig Gedanken.
Was das "das ganze Leben lang" betrifft, kann ich mir auch nur wenig vorstellen, aber das macht nix. Ich liebe Abwechslung und Chaos...
"Die Wahrheit" ist ein definitionswürdiger Begriff. Im menschlichen Kontext kann es meiner Meinung nach nur eine individuelle Wahrheit eines jeden Menschen geben, weil die Kommunikation ein klares Übereinstimmen gar nicht zulässt. Zum Beispiel - wenn ich sage "Das ist grün" und Du denkst an etwas grünes - könnten wir unsere Gedanken objektiv vergleichen, würden wir zwei verschiedene Grüntöne und gaaanz verschiedene Assoziationen sehen.

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ich lebe noch. auch wenn es momente gibt, in denen ich gar nicht weiß, ob ich das überhaupt will. aber ist nun mal so, also sollte ich das beste daraus machen.
by pan (25.10.19, 11:55)
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ich weiss nicht mehr genau, ich hatte glaube die 1 vergessen. alles gute erstmal ;o)
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by don papp (02.07.14, 22:13)
liebe pan. mit bedauern lese ich eine weile deine gedanken. ich hoffe so sehr, dass das leben sich in die richtung wendet...
liebe pan. mit bedauern lese ich eine weile deine gedanken. ich hoffe so sehr, dass das leben sich in die richtung wendet die du erstrebst. das leben ist zu kurz um sich in unbill zu ergehen. lg ich glaube die alte "pan-box"geht nicht mehr...
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