fuck.

Uups !

Kaum hat man seit einigen Wochen Vollbeschäftigung, schon verpaßt man hier die wesentlichen Ereignisse !

Also, deswegen hast Du zur Zeit nicht so viel zu tun...
...und ich bekomms erst jetzt mit !
Weia !
Sorry !

Hab' die Storie gerade nachgelesen, war ja scheinbar ein spektakulärer Abgang...
Ich denke, da kannst Du wohl froh sein, daß da nicht noch mehr passiert ist !

Mmmh, also ich persönlich bin ja davon überzeugt, daß man alles in seinem Leben selbst anzieht, also auch Ereignisse, wie dieses und es hat dann einfach "gepaßt", also genau der Tag, das Pferd, das gebockt hat usw., usw.
Die Frage, die sich aufgrund dessen stellt, wäre wohl die Überlegung, weshalb dies genau so geschehen ist, also welche Bedetung dieses Ereignis für Dich persönlich hat, was dies bewirkt hat, was sich dadurch nun für Dich verändert hat...

Tatsache ist wohl jedenfalls, daß Du jetzt eine Menge Zeit hast, Zeit zum Nachdenken zum Beispiel.
Vielleicht hast Du unbewußt so etwas wie eine Auszeit gebraucht...

Ich selbst jedenfalls habe mich schon öfters bei dem Gedanken ertappt, daß es gar nicht so schlecht wäre, wenn mir etwas ähnliches passieren würde, damit ich ganz offiziell für mehrere Wochen mal u Hause bleiben kann und all das tun kann, wozu ich ansonsten nicht komme und ich muß diesbezüglich wohl schon aufpassen, daß dieser Wunsch nicht zu stark in mir wird, damit ich nicht noch tatsächlich etwas in dieser Art anziehe !

Aber ich selbst mache auch immer wieder die Erfahrung, daß man genau dann, wenn man gesundheitlich eingeschränkt ist, erst zu schätzen weiß, wie gut man es eigentlich hat, wenn man gesund ist und alles tun kann.

Ich stelle immer iweder fest, daß die Gesundheit wohl das wichtigste ist, das man als Mensch nur haben kann, etwas daß noch bedeutungsvoller und wertvoller ist, als die Freiheit, denn was würde es nutzen, wenn man total viel Kohle und Zeit hätte, aber krank wäre ?
Solange man gesund ist, kann man hingegen nicht nur alles machen, sondern es geht einem wohl auch grundsätzlich gut, selbst wenn man im Knast sitzen würde und nicht mehr frei herumlaufen könnte, wäre dies nicht wirklich schlimm, solange man nur gesund ist.

Nun denn, sind so ein paar persönliche Gedanken und Ansichten...
Keine Ahnung ob Du damit nun wirklich etwas anfangen kannst.
Auf jeden Fall aber wünsche ich Dir gute Bessserung und daß Du dieser Zeit das beste für Dich persönlich abgewinnen kannst !

Viele Grüße !

Elwood

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kein problem, dass dus erst jetzt gelesen hast. ich versteh das vollkommen, dass man, wenn man selber genug verpflichtungen hat, nicht jeden tag durch sämtliche weblogs surft. ist ja auch keine verpflichtung. man sollte es auch zu keiner werden lassen.

ansonsten hast du mit dem, was du sagst, schon irgendwo recht. und vor allem das fuck richtig interpretiert. ;-) gestern abend hat mich das alles ziemlich angekotzt, weil ich jetzt zwar den gehgips habe und eigentlich dachte, juhuu, gehgips=gehen, gehen=wieder gesund sein und dann aber ziemlich rasch gemerkt habe, dass es das nicht so spielt, ja dass ich das bein nicht mal irgendwie belasten kann. und irgendwie hatte ich durch erzählungen von jemanden, der auch vor einigen monaten einen bänderriss hatte und aufgrund der aussagen des arztes abgeleitet, dass ich mit dem gehgips wieder ohne krücken gehen können sollte. ich weiß noch immer nicht, ob ichs sollte, aber ich wart halt jetzt mal ein paar tage ab und schau, ob sich was bessert. ein bissi kann ich auf dem fuß stehen, aber das ist auch schon alles. von humpeln oder "normal" gehen sowie laufen bin ich weit entfernt. das ist halt irgendwo frustrierend.

das mit der auszeit ist so eine sache. du wirst lachen, aber genau das mit ein, zwei wochen pause haben, habe ich mir vor ein paar wochen oder ein, zwei monaten gedacht. dass es nicht schlecht wäre, eine leichte grippe zu haben und mal ein paar tage zu hause zu sein. aber ich bin einfach zu gesund. oder ich war es. und irgendwo wünscht man sichs ja dann auch nicht wirklich, krank zu sein.

wegen dem ereignisse anziehen: dieser eine tag war wirklich der einzige tag, wo ichs mir nicht gewünscht hätte. ich habe mich seit wochen auf die disco mit den kollegen gefreut - und mein erster gedanke nach dem sturz war, bitte, ich will in die disco gehen.

auf der anderen seite war vor der disco auch so ein leichtes gefühl dabei, von wegen, es kann eigentlich gar nicht mehr so toll werden wie beim ersten mal. weil das war einfach überdrüber. aber deshalb werde ich mich ja wohl nicht vom pferd hauen, nur damit ich diesbezüglich keine enttäuschung erlebe, oder? ;-)

und: ja, zeit zum nachdenken habe ich genug. über den wert der gesundheit an sich. über beziehungen. über freundschaften. und über die letzten jahre... der zentrale gedanke gilt allerdings der gesundheit. ich möchte nie, nie, nie auf meine beine verzichten müssen, vielleicht sogar ganz gelähmt sein. das wäre etwas, was ich aus derzeitiger sicht glaube, nicht verkraften zu können. oder zu wollen. aber was weiß man schon, wie man dann letztendlich in der situation selbst reagiert. der mensch ist ja bekanntlich in der lage, über sich selbst hinauszuwachsen.

jedenfalls hoffe ich derzeit eigentlich nur, dass ich wieder normal gehen kann. das möglich bald - vielleicht sogar mit gips - reiten ist seit gestern im moment kein thema, weil ich eigentlich nur gehen können will. alles andere ist mir egal. ich hoffe, es wird bald wieder.

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...wie anspruchslos man doch mit einem Male werden kann, wenn es um die essentiellen Dinge geht, was ?!

Auf zahlreichen Unternehmungen mit den Pfadfindern, bei welchen man nur mit dem, was man auf dem Rücken trägt, unterwegs ist, habe ich immer wieder die Erfahrung gemacht, daß man sich bei ausgeprägten grundlegenden Bedürfnissen im Grunde nach ganz "einfach" Dinge sehnt.
Wenn man z.B. richtig Hunger hat, dann sehnt man sich nicht nach irgendwelchen exquisiten Dingen, wie Lachs und Kaviar, sondern nach irgendeinem einfachen Gericht, das man von aus seiner Kindheit her in positiver Erinnerung hat...
Und wenn man richtig Durst hat, dann sehnt man sich nicht nach Champus oder einem Bier, sondern nach kühlem, klarem Wasser - sonst nichts !

Es ist wirklich gut, wenn man sich von Zeit zu Zeit nochmal auf die einfachen Dinge des Lebens besinnen kann und diese zu schätzen lernt !
So ist es z.B. von unschätzbarem Wert, wenn man gehen kann, wenn man intakte Zähne zum kauen hat, wenn man schmerzfrei ist, wenn man keine Probleme mit der Verdauung hat, wenn man durchschlafen kann, wenn man "einfach" gesund sein kann und es einem soweit gut geht.

Ich selbst stelle mir den Verlust irgendeiner wichtigen Fähigkeit auch immer wieder als sehr schlimm vor.
Für mich persönlich würde z.B. der Verlust des Augenlichts ein solches Horror-Szenario darstellen.
Auf einer Fortbildung habe ich dazu mal eine für mich sehr wichtige Erfahrung machen können, und zwar haben wir da eine Übung zu zweit mit verbundenen Augen gemacht, also einer hatte die Augen verbunden, der andere führte und umgekehrt.
War für mich nicht das erste Mal gewesen, aber zum ersten Mal für ein halbe Stunde, was mir zunächst sehr lang vorgekommen war.
Doch dann konnte ich mich in dieser Zeit mehr und mehr darauf einlassen und habe mehr und mehr gemerkt, wieviel man eigentlich noch mit seinen anderen Sinnen wahrnehmen kann, worüber man sich normalerweise in der Regel überhaupt nicht bewußt ist, weil man stets so auf den Sehsinn fixiert ist.
Das ganze hatte mir schließlich insgesamt so gut gefallen, daß ich damals am liebtsen noch weiter gemacht hätte.
Jedenfalls habe ich seit dieser Erfahrung nicht mehr solche große Angst davor...

Und zu der Sache mit dem Wünschen:
Das Universum weiß, was wir uns "wirklich" wünschen und erfüllt uns in seiner unendlichen Güte immer wieder genau das, was wir in Wirklichkeit wollen.
Die Frage ist nur, was wir uns in unserem Innern wirklich wünschen...
Daher sollte man sich über seine wahren Wünsche und Motive so bewußt wie nur irgend möglich sein, denn genau dies könnte tatsächlich genauso eintreten !

Liebe Grüße !
Elwood

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ja, wie anspruchslos man werden kann... ich schwanke derzeit immens zwischen panik und der hoffnung, dass alles doch noch wieder gut wird. wenn ich mir im internet nämlich so ansehe, was alles nach einem bänderriss zurückbleiben kann, dass das gelenk steif bleiben kann, etc., dann finde ich das nicht unbedingt aufbauend. insbesondere, wenn es gleichzeitig auch immer heißt, keinen gips, gelenk möglichst früh bewegen - und das das gegenteil von dem ist, was bei mir gemacht wurde... aber gut, ich kann eh nur bedingt etwas tun.

zum thema augenlicht verlieren: das wäre das schlimmste, was mir passieren könnte. ich glaube nicht, dass ich das verkraften würde. obwohl ich auch schon die erfahrung gemacht habe, wie es ist, eine halbe stunde nichts zu sehen. ich finds einfach schrecklich. für mich persönlich.

und zum universum: ich hoffe, es weiß, dass ich dinge wie augenlicht-verlieren und querschnittslähmung fürchte wie der teufel das weihwasser. und ich möchte diesbezüglich auch nicht geprüft werden. ich glaube nämlich nicht, dass ich die prüfung bestehen würde.

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Universum und so...

Also, man kann wohl schon so etwas, wie "geprüft" werden, aber erstens wird man niemals mehr ausgesetzt, als man imstande ist, zu ertragen, auch wenn einem dies oftmals etwas anders vorkommen sollte und zweitens hat jeder mehr Kraft in sich, als man so annehmen mag, um sein Leben zu gestalten. Ich denke, dies ist eine Frage des Bewußtseins-Grades.

Und: Gern geschehen...
:-)

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ja, aber wenn man nie mehr ausgesetzt wird, als man gerade noch ertragen kann: warum bringen sich dann leute um? ich meine, dann haben sie das leben und das, was ihnen passiert ist, doch scheinbar nicht ertragen... oder nicht?

ps: ich hoffe, das universum kennt meine schmerzgrenze.

bitte weblog lesen, universum!

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Keine Sorge !

...das Universum weiß wohl ganz genau, was ansteht !

Tja, heikle Frage - Heikel zu beantworten...
Um es vorweg zu nehmen: Suizide sind wohl durchaus tragische Ereignisse - sehr tragische !

Aber streng genommen muß ich, aufgrund meiner persönlichen Überzeugung sagen, daß sie anscheinend vor ihren persönlichen Lebensaufgaben kapitulieren, wobei das jetzt sehr wohl leicht gesagt ist.
Man weiß nie, wie es einem wirklich geht, was jemand, der einen solchen Schritt geht, durchmacht und ich will mir darüber auch kein Urteil erlauben.

Interessant ist allerdings, daß die, mir bekannten Glaubensrichtungen allesamt den Suizid als etwas ansehen, was man auf keinen Fall tun sollte.

Ich persönlich glaube, daß man in einem solchen Fall keineswegs seinen persönlichen Lernthemen entgehen kann, sondern letztlich das ganze lediglich aufschiebt und alles nocheinmal von vorne durchmachen muß, also das komplette Programm eingeschlossen dem, was man eigentlich schon erlebt hatte und bereits hätte hinter sich lassen können und das Universum, in seiner unendlichen Güte und Geduld, wiederum, läßt jedem nicht nur die Freiheit auch solche Umwege zu gehen, sondern stellt auch unendlich viele Möglichkeiten zur Verfügung um genau die Erfahrungen machen zu können, die wir offenbar so dringend benötigen, wenn nicht in diesem Leben, dann eben in einem anderen und wenn nicht in dieser Welt, dann eben in einer anderen....

Wie gesagt, meine persönliche Sichtweise....

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das mit dem universum könnte schon irgendwo stimmen. dass bestimmte erfahrungen für einen vorgesehen sind und man sie machen muss, um zu irgendeiner form von reife zu gelangen.

dass man durch selbstmord seinem schicksal bzw. dem, was für einen vorgesehen ist, entgehen kann, glaube ich auch nicht (diese ansicht hat sich wohl erziehungsbedingt irgendwo im hinterkopf gefestigt). was mich irrationalerweise aber vermutlich von einem selbstmord nicht abhalten würde (der mensch ist nicht immer logisch).

obwohl ich eigentlich an eine wiedergeburt nicht glauben will, einfach weil ich nicht wiedergeboren werden will. wobei die theorie von der wiedergeburt, wie sie in anderen religionen gehandhabt wird, vielleicht nicht einmal eine schlechte ist. weil man sich dann mit einem anderen, besseren leben trösten kann, wenn es einem schlecht geht. irgendwo wäre die wiedergeburt auch eine ausgleichende gerechtigkeit, wenn man wüsste, ok, mir gehts jetzt schlecht, aber wahrscheinlich ist es mir einem anderen leben besser ergangen oder wird es mir irgendwann besser ergehen und machen alle menschen ähnliche erfahrungen, gute wie schlechte, wenn nicht in diesem leben, dann eben im nächsten oder in einem leben davor. dann hätte man wenigstens eine erklärung dafür, warum manche leute leiden, während andere alles im überfluss bekommen.

im unterbewusstsein habe ich die vorstellung, dass es so sein könnte. auch wenn ich das nicht will. ich weigere mich also immer noch, an die wiedergeburt zu glauben. diesbezüglich vertraue ich voll und ganz auf die bibel, von der ich zwar nur bedingt eine ahnung habe, aber trotzdem. eine wiedergeburt ist darin, glaube ich, jedenfalls nicht vorgesehen...

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Mmmmh...

Also zum einen hatte Beatrix hier vor einiger Zeit schon mal geschrieben, daß der Gedanke an eine Wiedergeburt für das frühe Christentum offenbar völlig selbstverständlich gewesen ist und erst auf dem Konzil zu Konstantinopel im Jahre 553 aus den Bekenntnissen gestrichen worden ist und zum anderen hat Jesus selbst vom "Ewigen Leben" gesprochen, was die Reinkarnation ja nicht ausschließt.

Außerdem sollte man das ganze nicht so "menschlich", sondern eher in einem etwas größeren Rahmen sehen.
Ich meine damit weniger nach "gut und schlecht" zu bewerten, sondern das ganze eher vor dem Hintergrund der entsprechenden Erfahrungen zu sehen die man dabei macht.

Es geht zum Beispiel darum einmal die Erfahrung zu machen wie es ist, wenn man nicht viel Geld hat und zusehen muß wie man über die Runden kommt, in einem anderen Leben hingegen macht man eventuell die Erfahrung, wie es ist, wenn man so viel Kohle hat, daß man gar nicht weiß wohin damit, woran wieder andere ganz spezifische Erfahrungen geknüpft sind, wie z.B. auch Sorgen und Ängste um das ganze Geld.
Oder in einem Leben macht man die Erfahrung wie es ist gesund zu sein und alles machen zu können, in einem anderen hingegen erlebt man, wie es ist krank und in seinen Möglichkeiten eingeschränkt zu sein.

Es ist also nicht unbedingt so, daß man in einem Leben reich ist, weil man in einem anderen zuvor mal arm war, nur damit sich das ganze mal ausgleicht, obwohl sich wohl schon alles letztlich in gewissem Sinne ausgleicht....

Und daher macht auch ein Selbstmord keinen Sinn, weil es nicht darauf ankommt, wie "gut oder schlecht es einem gerade geht", sondern welche Erfahrungen man macht und gewissen Erfahrungen kann man wohl nicht aus dem Weg gehen, so daß man sich irgendwann wieder in einer ganz ähnlichen Situation vorfinden wird und nochmal von vorne anfangen muß.

Man darf das ganze irgendwie auch nicht so eng sehen....

Jedenfalls wird das ganze für mich persönlich über diesen Reinkarnationsgedanke erst logisch und rund, alles andere will einfach nicht in meine Vorstellungswelt passen und das hilft mir auch sehr dabei, dieses Leben so anzunehmen, wie es eben nun mal zu mir kommt und mich nicht verrückt machen zu lassen.

Der Gedanke, daß man nur dieses eine Leben hätte, daß dies die einzige Chance wäre als Lebewesen irgendetwas tun und bewirken zu können ohne zu wissen, wieviel Zeit einem dazu zur Verfügung steht, würde mich unter einen enormen Druck setzen.
So weiß ich, daß das ganze nur eine aktuelle "Phase" meines eigentlichen Lebens darstellt das ewig dauert und wenn ich irgendwann aus diesem Leben gehen werde, dann wird es zurückbleiben, wie ein Traum den ich in dieser Welt geträumt habe....

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beatrix fehlt mir

übrigens fehlt mir beatrix!
elwood danke für die verlinkung hierher!

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ich kann das, was du sagst, schon nachvollziehen. es erscheint mir bis zu einem gewissen grad sogar logisch. verständlich. aber ich will es einfach nicht. ich will nicht wiedergeboren werden!

mir zb ist es völlig wurscht, ob ich irgendwelche hochgeistigen oder meinetwegen für mich notwendigen erfahrungen mache, wenn diese mit leid, schmerzen oder sonstigen nicht gerade wünschenswerten dingen verbunden sind.

du hast schon irgendwo recht, vielleicht steckt hinter dem ganzen wirklich ein sinn, vielleicht soll man bestimmte erfahrungen machen. wenn ich sie machen muss, ok, na dann muss ich das wohl - was soll ich denn anderes tun? aber es ist definitiv nichts, was ich mir wünsche. ich füge mir nicht freiwillig schmerzen zu und ich leide nicht freiwillig. nicht einmal, wenn ich dadurch zu einer höheren erkenntnis gelange.

das ist mein standpunkt, meine zugegebenermaßen wahrscheinlich eingeschränkte und egoistische sichtweise. für mich bedeutet es nichts oder nicht viel, wenn ich zeitlebens etwas bewirke. wenn ichs nicht tue, na dann sterbe ich halt so. ich hab da absolut kein problem damit. vielleicht ist das ein zeichen dafür, dass ich noch sehr viel lernen muss und den sinn von dem ganzen noch nicht durchschaut habe - aber es ist halt so. ich mag nicht wiedergeboren werden. ich mag einfach nicht! auch wenn ich im tiefsten inneren irgendwo die befürchtung habe, dass es so sein wird. aber ich kanns eh nicht ändern. niemand kann das. entweder es ist so oder es ist anders. und wir werden es alle irgendwann sehen. oder auch nicht.

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Also, offengestanden finde ich den Gedanken, das ganze Programm hier nocheinmal durchackern zu müssen auch nicht sonderlich erquickend !
Allein, wenn ich mir vorstelle nochmal als Kind alle möglichen Erfahrungen durchmachen zu müssen, die ersten verbrannten Finger, die ganzen Kinderkrankheiten, vielleicht wieder mehrere Weisheitszähne die herausoperiert werden müssen, die Schule...
Uahh, da wird's mir auch anders !
Aber ich glaube, daß es im Grunde von Leben zu Leben, bzw. von Existenzphase zu Existenzphase einfacher wird, leichter, weil man in seiner Enwicklung keine Rückschritte macht, sondern ja auch immer weiter kommt.

Nur, irgendwann denke ich reicht es dann auch mal an irdischen Leben und ich glaube, daß man die Möglichkeit hat irgendwann einen Zustand zu erreichen, wo es nicht mehr notwendig sein wird, sich als Mensch nocheinmal von Neuem zu inkanieren, sondern in einen anderen Zustand wechseln kann........

Und das ist ein durchaus erstrebenswertes Ziel, wie ich finde !

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wobei: warum macht man keine rückschritte? ich meine, man weiß doch nicht, was man alles schon erlebt hat, man merkt sich das ja nicht, oder? wir wissen doch auch nicht, ob wir jetzt gerade das erste oder das letzte mal leben... oder obs eh nur ein leben gibt.

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Weil sich das gesamte Universum in einer Entwicklung befindet und alle seine Teile demzufolge eine Art fortwährender "Wachstums-Prozeß" durchlaufen.
Daher gibt es keinen Rückschritt im eigentlichen Sinne, genausowenig, wie Du Dich nochmal auf Säuglingsgröße zurückentwickeln kannst oder das Wasser bergauf fließen kann.

Kosmische Gesetzmäßigkeit, sozusagen !

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aso? na aber körperliches wachstum und geistiges wachstum sind ja nicht dasselbe... wer sagt, dass sich der einzelne nicht trotzdem rückentwickeln kann? ich kanns ja in diesem leben auch: ich könnte morgen eine auf den schädel kriegen und wieder von null mit allem anfangen müssen...

ich weiß nicht... aber ich glaube, der mensch kann das einfach nicht durchschauen. er kann großartige theorien haben, vom universum, vom wachstum, von der physik und der religion... aber wirklich durchschauen wird ers nie. nicht in diesem leben.

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Ja, wer weiß ?

"Alles was in diesem Buch steht könnte auch falsch sein !"

- Richard Bach, Illusionen -

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erstmal beileid und gute besserung!

nachdem es dir schon ein wenig besser geht:
mit ein paar sorgfältig gewählten schlüsselwörtern würde diese story in den most read den dieta bestimmt überholen...

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dankeschön! :-)

nachdem es mir schon wieder etwas besser geht, werde ich jetzt die hausarbeit in angriff nehmen! ich sitz ohnehin schon wieder stunden vor dem kastl... und von den schlüsselwörtern hab ich ehrlich gesagt die nase eher voll. ich krieg immer noch backlinks wegen dem m*gic-k*nder-zeugs. bäh!

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iek. bei mir ist's g*thic 2, ein zugegebenermassen tolles spiel, was sich in den most read als spitzenreiter herausstellt.

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iek??

und danke für den stern! untersteh dich hier aber auch nur irgendein wort reinzuschreiben, das das mostread wieder hochtreibt!!!! ;-)

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"iek" im existentiellen sinne, natürlich.
Ich untersteh mich, für solche Schlüsselwörter muss ich mir nu ein neues Log suchen, in dem ich das geschickt in den Kommentaren verstecken kann.. :p

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iek

heißt "im existentiellen sinne"???? das kann ja nicht sein. weil dann müssts ja ieS heißen. deine abkürzungen sind falsch! :-P

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alive
ich lebe noch. auch wenn es momente gibt, in denen ich gar nicht weiß, ob ich das überhaupt will. aber ist nun mal so, also sollte ich das beste daraus machen.
by pan (25.10.19, 11:55)
ja dann tausch dich ma aus
hier is der böse wolf aber vergeß midlife eine alberne hülle für verblödunk übba blondinen unterhalteichmichnich
by kleinwolferl (22.03.15, 21:44)
turning fourty
manchmal frage ich mich, ob es etwas mit den runden geburtstagen zu tun hat. midlife crisis oder so. das letzte mal als das thema akut war und ich beschlossen habe "jetzt oder nie", war ich 29... zehn jahre ist das jetzt her. und was ist in den letzten 10 jahren...
by pan (22.03.15, 21:38)
1,70
ich mag meinen traum nicht begraben. ich weiß, ich habe derzeit ganz andere sorgen und sollte mich nicht an solchen "kleinigkeiten" aufhängen. aber für mich ist es halt keine kleinigkeit. für mich ist es - abgesehen von gesundheit natürlich - der einzige traum, den ich habe. und ich will ihn...
by pan (31.07.14, 21:01)
ich weiss nicht mehr genau, ich hatte glaube die 1 vergessen. alles gute erstmal ;o)
ich weiss nicht mehr genau, ich hatte glaube die 1 vergessen. alles gute erstmal ;o)
by don papp (02.07.14, 22:13)
liebe pan. mit bedauern lese ich eine weile deine gedanken. ich hoffe so sehr, dass das leben sich in die richtung wendet...
liebe pan. mit bedauern lese ich eine weile deine gedanken. ich hoffe so sehr, dass das leben sich in die richtung wendet die du erstrebst. das leben ist zu kurz um sich in unbill zu ergehen. lg ich glaube die alte "pan-box"geht nicht mehr...
by don papp (02.07.14, 21:19)
leben
manchmal habe ich das gefühl, dass unser leben stehen geblieben ist während das von allen anderen weitergeht. es gibt momente, sehr kurze, aber doch, in denen ich mir denke, warum gerade wir? aber das ist natürlich die vollkommen falsche frage. und dass das alles ungerecht ist, braucht man sich auch...
by pan (02.07.14, 20:40)
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heute wieder so eine absurde situation: mein chef, der uns eine viertelstunde lang vorjammert, dass wir, wenn wir in pension gehen, nur vierzig prozent unseres gehaltes bekommen werden. dass wir so arme schweine sind und dass wir es so beschissen erwischt haben. mein einziger gedanke war der, dass ich möchte, dass...
by pan (02.07.14, 20:26)
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